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Google: SMB Besuchswellen für Online Marketing Trainings von 2015 bis 2018

POS Fieldforce | B2B Outreach | Trainingsaktivierung | Reporting

Für Google Initiativen rund um kostenlose Online Marketing Trainings plante, steuerte und dokumentierte mama über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren persönliche Besuchswellen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU bzw. englisch SMB). Die Aufgabe war operativ anspruchsvoll: passende Unternehmen identifizieren, auswählen, zuständige Ansprechpartner erreichen, Trainingsinteresse wecken und erfassen, Anmeldelinks auslösen und jeden Kontakt sauber reporten. In dem Zeitraum liegen mehr als 21.000 dokumentierte KMU Kontakte und Besuche vor.

Der Rahmen

Kostenlose Trainings funktionieren nur dann, wenn die richtigen Menschen rechtzeitig davon erfahren und den persönlichen Nutzen verstehen. Gerade bei SMBs liegt die Entscheidung oft bei Geschäftsführung, Vertrieb, Sales oder Personen, die im Tagesgeschäft wenig Zeit für zusätzliche Termine haben. Ein Flyer allein reicht dort selten aus. Die Besuchswellen verbanden deshalb lokale Zielgebietsauswahl, persönliche Ansprache, präzise Gesprächsführung, digitales Follow Up und laufende Erfolgskontrolle. Die Feldarbeit war kein Blindflug: Routen, Kontakte, Gesprächsergebnisse und Follow Up Schritte wurden über eine darauf spezialisierte App dokumentiert und für das Projektteam auswertbar gemacht.

Worum es ging

mama sollte aus einer erklärungsbedürftigen Trainingsinitiative eine aktivierbare Besuchsmechanik machen. Dafür mussten Unternehmen in Gewerbegebieten, Innenstädten und relevanten lokalen Umfeldern erreicht werden. Die Teams brauchten Adressdaten, Schulung, Material, klare Gesprächsleitfäden, Fahrzeuge, Smartphones und eine App, mit der jeder Besuch effizient geplant (Live-Routing) und direkt vollumfänglich erfasst werden konnte. Entscheidend war der Übergang vom Gespräch zur digitalen Anmeldung. Interessierte Ansprechpartner sollten unkompliziert eine personalisierte Infomail mit Link erhalten. Für die Bewertung zählten deshalb angefahrene Unternehmen, erfolgreiche Besuche, Ansprechpartnerkontakte, Trainingsinteresse, versendete Links, Views und Clicks.

Die Idee dahinter

Die Leitidee war, den Bruch zwischen persönlichem Besuch und digitaler Anmeldung so klein wie möglich zu machen. Die Teams öffneten die Tür vor Ort, erklärten den konkreten Nutzen der Google Trainings und lösten bei Interesse direkt den nächsten Schritt aus. Die App hielt Besuchsstatus, Ansprechpartner, Zeit, Foto, Route und Follow Up fest. Dadurch entstanden zwei Vorteile gleichzeitig: Die Zielgruppe bekam eine menschliche Erklärung statt einer anonymen Botschaft, und das Projektteam erhielt belastbare Daten darüber, welche Kontakte erreicht wurden und wo die Pipeline weiterlief.

Wie die Aktivierung am Touchpoint funktioniert hat

Die Besuchswelle folgte einem klaren Ablauf. Zuerst wurden passende KMU Zielgruppen und Adressdaten vorbereitet. Danach folgten die Teams mit gebrandetem Material, Smartphones und App dem konkreten Routing in den definierten Städten und Gebieten. Beim Unternehmen wurde der zuständige Ansprechpartner identifiziert, das kostenlose Trainingsangebot erklärt und der nächste Schritt angeboten. Wenn Interesse bestand, wurde eine Infomail inklusive Anmeldelink ausgelöst. In der App wurde dokumentiert, ob der Besuch erfolgreich war, welche Person angesprochen wurde, ob Interesse bestand, ob ein Link versendet wurde und wie die digitale Reaktion ausfiel. In den Reportings wurden daraus Views, Clicks, Quoten und Promoter Performance sichtbar.

So hat mama die Aktivierung umgesetzt

mama übernahm die Verbindung von Strategie & Konzept mit der operativen Planung und Umsetzung (Personal, Training, Logistik, Material, Technik und Reporting). Dazu gehörten Adressdaten, Tourenplanung, Promoterauswahl, Briefings, Outfits, Fahrzeuge, Smartphones, Datenkarten, Lagerung und Versand. Die Teams arbeiteten mit klaren Gesprächsinhalten und konnten jeden Besuch direkt im System dokumentieren. Das Projektteam sah, welche Unternehmen erreicht wurden, wie viele Kontakte erfolgreich waren und welche Follow Up Schritte liefen. Die Reportings machten auch sichtbar, wo Zielgruppen besonders gut reagierten. So zeigten sich zum Beispiel Agenturen und kleinere Unternehmen mit 5 bis 50 Mitarbeitenden besonders offen für die Einladung.

Auf einen Blick: Format, Einsatz, Ergebnis

Format

Mehrjährige KMU Besuchswellen zur Teilnehmer-Generierung für Google Online Marketing Trainings.

Einsatz

München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken, Rostock, Erfurt, Stuttgart und weitere Städte und Hochschulumfelder.

Ergebnis

Mehr als 21.000 dokumentierte KMU Kontakte und Besuche sowie rund 3.500 dokumentierte positive Ergebnisse.

Was den Unterschied gemacht hat

Der stärkste Hebel lag in der Verbindung aus persönlicher Ansprache und digitalem Follow Up. Ein Gespräch vor Ort erzeugte Relevanz. Die App machte aus diesem Moment einen messbaren Pipeline Schritt: Link versendet, View registriert, Click dokumentiert, Quote auswertbar.

Ergebnis und Wirkung

Die Daten zeigen eine belastbare B2B Pipeline über mehr als drei Jahre und zeigt die exakten Zahlen für angesteuerte Unternehmen, aktivierte Unternehmen mit direkten Gesprächen, direkten Zusagen, Interesse für Follow-Up und personalisierten E-Mail-Links zur Anmeldung sowie der daraus resultierenden Response-Quote. Am Beispiel von Nürnberg bedeutet das in Zahlen: 2.869 Unternehmen wurden angefahren und 2.301 erfolgreich, 1.848 Ansprechpartner zeigten Trainingsinteresse, 911 Links wurden vor Ort versendet, aus denen 483 Views resultierten und 193 Clicks aus.

Aktivierung in Bildern

Was diesen Case stark macht

Der Case zeigt, dass B2B Aktivierung mehr braucht als Reichweite. Entscheidend sind Zielgruppenauswahl, Gesprächsqualität, geschulte Teams, verlässliche Technik, saubere Logistik und ein Reporting, das den Weg vom Besuch bis zur digitalen Response sichtbar macht. Für Marketing Teams ist dieser Case relevant, wenn viele lokale Kontakte in kurzer Zeit persönlich adressiert, dokumentiert und in eine messbare Pipeline überführt werden müssen. mama führte dabei das Konzept sowie operative System aus Daten, Route, App, Material, Training und Reporting und stellte die passenden Teams.