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Glossar

In unserem Glossar findet ihr die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen übersichtlich erklärt – kompakt, verständlich und auf einen Blick.

  • a

  • Abverkauf zeigt, wie viel am Ende wirklich an Endkund:innen verkauft wurde – nicht nur in den Handel hinein. Für Promotions, POS-Offensiven und Roll-outs ist genau diese Zahl oft die entscheidende Realität.
  • Die Aktivierungsmechanik ist der konkrete Ablauf, über den Menschen in eine Aktion hineinkommen und handeln – zum Beispiel testen, scannen, spielen, registrieren oder kaufen. Sie verbindet Idee, Touchpoint und gewünschte Reaktion.
  • Ambient Marketing sind Markenaktionen im öffentlichen Raum, die nicht wie klassische Werbung wirken sollen. Sie leben von Kontext, Überraschung und davon, dass Menschen kurz stehenbleiben, hinschauen oder direkt reagieren.
  • Eine Ankerfläche – oft auch Gondelkopf oder Endcap genannt – ist eine besonders sichtbare Regalstelle am Gangende. Sie ist stark, weil sie Reichweite im Markt auf Sichtbarkeit und Impulskauf übersetzt.
  • Art Direction steuert das visuelle Gesamtbild einer Kampagne oder Aktivierung. Sie sorgt dafür, dass Layout, Bildwelt, Farben, Materialien und Formate zusammenpassen – nicht nur hübsch, sondern markenklar.
  • Attribution beantwortet die Frage, welcher Kanal oder welche Maßnahme welchen Anteil am Ergebnis hatte. Relevant wird das immer dann, wenn mehrere Touchpoints gleichzeitig auf Lead, Trial oder Abverkauf einzahlen.
  • Awareness beschreibt, wie stark eine Marke, Kampagne oder Aktivierung überhaupt wahrgenommen wird. Sie ist oft der erste Schritt – reicht allein aber nicht, wenn am Ende auch Trial, Lead oder Abverkauf zählen.
  • b

  • Below-the-Line umfasst Maßnahmen außerhalb klassischer Massenmedien – zum Beispiel Promotions, Events, POS-Aktivierungen oder Sampling. Der Vorteil: näher an der Zielgruppe, direkter messbar und meist konkreter im Handlungsimpuls.
  • Eine Brand Activation Agentur entwickelt und realisiert Maßnahmen, die Marken erlebbar machen und auf Handlung einzahlen – vom Sampling über POS-Aktivierungen bis Events, Roadshows und Content-Verlängerung. Entscheidend ist nicht nur die Idee, sondern ihre Wirkung im Markt.
  • Brand Ambassadors sind geschulte Markenbotschafter:innen, die eure Marke glaubwürdig vertreten – on-site, auf Events oder im Handel. Stark sind sie vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten, Demos und überall dort, wo Persönlichkeit und Beratung den Unterschied machen.
  • Brand Experience beschreibt das Gesamterlebnis, das Menschen mit einer Marke in einem konkreten Moment machen. Entscheidend ist nicht nur der Look, sondern wie sich Idee, Team, Raum, Produkt und Interaktion zusammen anfühlen.
  • Brand Fit meint, wie gut Idee, Format, Umfeld und Zielgruppe wirklich zur Marke passen. Ein starkes Setup wirkt nicht nur laut, sondern markenklar.
  • Ein Briefing hält fest, was erreicht werden soll, für wen, in welchem Rahmen und bis wann. Je klarer Briefing, Zielbild und Grenzen sind, desto belastbarer werden Konzept, Timing und Budget.
  • c

  • Ein CTA ist die klare Aufforderung zur nächsten Handlung – zum Beispiel testen, anmelden, kaufen oder Termin buchen. Gute CTAs sind konkret, sichtbar und passen zur Situation statt nur laut zu sein.
  • Ein Case zeigt, wie eine Aufgabe gelöst wurde – mit Ziel, Mechanik, Umsetzung, Proof und Learnings. Für B2B-Entscheider ist er dann stark, wenn nicht nur schöne Bilder, sondern auch belastbare Logik und Ergebnisse sichtbar werden.
  • Ein Claim bringt Marke oder Kampagne in einem kurzen Satz auf den Punkt. Er muss nicht nur gut klingen, sondern inhaltlich tragen, wiedererkennbar sein und sich über verschiedene Formate hinweg sauber einsetzen lassen.
  • Compliance heißt, dass rechtliche und interne Regeln sauber eingehalten werden – zum Beispiel bei Datenschutz, Jugendschutz, Einwilligungen oder Produkthandling. Gerade bei Promotions entscheidet das oft darüber, ob eine gute Idee auch sauber umsetzbar ist.
  • Consent ist die ausdrückliche Zustimmung zur Datennutzung oder Kontaktaufnahme. Ohne sauberen Opt-in werden Lead-Erfassung, Newsletter oder digitale Verlängerung schnell rechtlich heikel.
  • Consumer Activation aktiviert Menschen direkt im Kontakt mit Marke oder Produkt – live, am POS oder digital verlängert. Ziel ist nicht bloß Reichweite, sondern Reaktion: ausprobieren, erinnern, kaufen oder teilen.
  • Content Capture bedeutet, Inhalte schon bei der Aktivierung gezielt für spätere Nutzung mitzudenken – also Fotos, Videos, O-Töne oder kurze Szenen für Recaps, Cases, Social oder Vertrieb. Gute Umsetzung entsteht nicht zufällig, sondern durch einen Plan vor dem Einsatz.
  • Content-Verlängerung heißt, dass ein Live-Erlebnis nicht nach dem Einsatz endet, sondern als Casefilm, Recap, Social-Clip oder Sales-Material weiterarbeitet. So entsteht aus einer Aktivierung zusätzlicher Proof, Reichweite und oft auch ein besseres Follow-up.
  • Die Conversion-Rate zeigt, wie viele Personen die gewünschte Aktion tatsächlich ausführen – zum Beispiel kaufen, registrieren, testen oder einen Termin buchen. Sie ist nur dann aussagekräftig, wenn Ziel, Zeitraum und Ausgangsmenge sauber definiert sind.
  • Corporate Design beschreibt das sichtbare Erscheinungsbild einer Marke. Corporate Identity geht weiter und umfasst auch Haltung, Sprache und Selbstverständnis. Gute Kreation zahlt auf beides ein – nicht nur auf ein schönes Erscheinungsbild.
  • d

  • Eine Demo zeigt Produkt, Anwendung oder Nutzen live und direkt verständlich. Sie ist besonders stark bei erklärungsbedürftigen Produkten oder wenn Neugier schnell in Vertrauen übersetzt werden soll.
  • Distribution beschreibt, in wie vielen Märkten, Kanälen oder Standorten ein Produkt verfügbar ist. Für Handel und POS-Projekte ist das eine harte Basisgröße – ohne Distribution keine Sichtbarkeit, ohne Sichtbarkeit kein Abverkauf.
  • (D)OOH steht für Außenwerbung – digital oder statisch –, also zum Beispiel City-Screens, Plakate oder Screens an hoch frequentierten Orten. Im Aktivierungsumfeld ist das oft ein starker Reichweiten- oder Reminder-Baustein rund um Live-Maßnahmen.
  • e

  • Earned Media sind Berichte, Posts oder Empfehlungen, die nicht bezahlt sind, sondern durch Relevanz, Überraschung oder Gesprächswert entstehen. Genau deshalb sind gute Aktivierungen oft so gebaut, dass Menschen freiwillig darüber sprechen oder sie teilen.
  • Engagement beschreibt, wie stark Menschen mit Inhalten, Marken oder Aktivierungen wirklich interagieren – zum Beispiel durch Teilnahme, Klick, Kommentar, Verweildauer oder UGC. Es ist damit deutlich näher an echter Reaktion als reine Reichweite.
  • Eventformate reichen von Firmen-Events und Messen bis Festivals, Roadshows oder Pop-ups. Das richtige Format folgt nicht dem Trend, sondern eurem Ziel, eurer Zielgruppe und dem, was am Ende vor Ort oder im Vertrieb passieren soll.
  • Eventlogistik und Materialsteuerung sorgen dafür, dass Equipment, Ware und Set-up zur richtigen Zeit am richtigen Ort funktionieren. Gerade bei Roadshows, Multi-City-Kampagnen und Roll-outs entscheidet dieser Teil oft darüber, ob eine gute Idee sauber landet oder unterwegs zerfällt.
  • Experience Design plant das Erlebnis aus Sicht der Besucher:innen – vom ersten Kontakt bis zum letzten Eindruck. Es geht darum, Wege, Übergänge, Involvement und Stimmung so zu bauen, dass alles sich sinnvoll anfühlt und markenklar wirkt.
  • Experiential Marketing verbindet Marke, Erlebnis und Interaktion so, dass Menschen nicht nur zuschauen, sondern etwas wirklich erleben. Relevant ist das vor allem dann, wenn Erinnerung, Brand Love, Social-Sharing oder Premium-Inszenierung wichtig sind.
  • f

  • Facing bezeichnet die sichtbaren Produktfronten im Regal. Mehr Facings bedeuten in der Regel mehr Sichtbarkeit – und oft bessere Chancen auf Griff, Kaufimpuls und Abverkauf.
  • Field Marketing umfasst Maßnahmen direkt im Markt, im Store, auf der Straße oder an anderen echten Touchpoints. Der Vorteil: direkte Reaktion, unmittelbares Feedback und eine viel greifbarere Wirkung als bei reiner Distanzkommunikation.
  • g

  • Genehmigungen und Sicherheit müssen vor jeder sauberen Aktivierung geklärt sein – besonders im öffentlichen Raum, bei Sampling, Roadshows oder größeren Events. Wer das zu spät denkt, verliert meist Zeit, Geld oder im schlimmsten Fall den ganzen Einsatz.
  • Guerilla-Marketing erzeugt über Kreativität ungewöhnliche, unkonventionelle und überraschende Mechaniken, um große Aufmerksamkeit, Reichweite und Earned Media zu generieren. Wirklich gut ist es nur dann, wenn Idee, Ort, Timing und Recht zusammenpassen, um das optimale Ergebnis risikoarm zu erreichen.
  • h

  • Ein Hook ist der erste Aufhänger, der sofort Interesse weckt. Er muss schnell verständlich sein, zum Format passen und neugierig genug machen, damit Menschen stehenbleiben, klicken oder ins Gespräch gehen.
  • Hybride und digitale Events verbinden Vor-Ort-Erlebnis mit zusätzlicher Reichweite, Interaktion oder späterer Nutzung. Sie sind dann sinnvoll, wenn Inhalte länger arbeiten sollen oder Zielgruppen nicht komplett an einem Ort zusammenkommen.
  • i

  • Ein Insight ist die Erkenntnis, auf der eine gute Idee wirklich aufbaut – nicht bloß eine Beobachtung. Er erklärt, warum Menschen reagieren, blocken oder ein Angebot plötzlich relevant finden.
  • k

  • Ein Key Visual ist das visuelle Leitmotiv einer Kampagne. Es sorgt dafür, dass die Idee über Formate, Kanäle und Materialien hinweg wiedererkennbar bleibt.
  • KPI steht für Key Performance Indicators. ROI steht für Return on Investment. Erst sie machen Live-Marketing sauber messbar, steuerbar und dadurch skalierbar. Entscheidend ist, dass Ziel, Baseline, Zeitraum und Datenerfassung zusammenpassen, damit die Zahlen belastbar sind.
  • Kreation übersetzt Strategie in etwas, das man sehen, lesen, erleben und wiedererkennen kann. Dazu gehören Leitidee, Claim, Key Visual, Text, Design und die saubere Adaption in alle Formate und Kanäle, die später draußen bei den definierten Zielgruppen funktionieren müssen.
  • l

  • Eine Landingpage oder Microsite ist auf ein klares Ziel gebaut – zum Beispiel Anmeldung, Anfrage, Lead oder Aktionsteilnahme. Je eindeutiger Aufbau, Message und CTA, desto geringer die Reibung.
  • Ein Lead ist ein Kontakt mit erkennbarem Interesse – idealerweise so erfasst, dass Vertrieb oder Follow-up damit weiterarbeiten können. Ein Formular allein erzeugt noch keinen guten Lead.
  • Lead Capture ist die konkrete Erfassung von Kontaktdaten und Einwilligungen während einer Aktivierung, auf einer Messe oder über eine Landingpage. Entscheidend ist, dass der Prozess schnell, sauber und rechtssicher läuft.
  • Lead Nurturing heißt, Kontakte mit passenden Inhalten, Zeitpunkten und Impulsen weiterzuentwickeln, bis aus Interesse echte Relevanz wird. Gerade nach Events, Messen oder Registrierungen entscheidet das oft über den tatsächlichen Vertriebswert.
  • Lead-Qualifizierung prüft, wie gut ein Kontakt wirklich passt und wie konkret das Interesse ist. Ohne Qualifizierung sieht ein Lead-Report oft hübsch aus, bringt dem Vertrieb aber wenig.
  • Die Lead-Strecke beschreibt, wie ein Kontakt von der ersten Aktivierung bis zum Follow-up weitergeführt wird – zum Beispiel über QR-Code, Formular, Einwilligung, Qualifizierung und Nachfassen. Ohne Lead-Strecke bleiben viele Aktivierungen unter Wert.
  • Leasing-Außendienst bedeutet, dass ein temporäres Sales-Team exklusiv für eure Marke arbeitet – zum Beispiel für Listungen, Marktaufbau oder vertriebsnahe Betreuung. Stark ist das vor allem dann, wenn intern Schlagkraft, Fokussierung, Reichweite oder Kapazität fehlen.
  • Live-Marketing bündelt alle Maßnahmen, bei denen Menschen eure Marke persönlich erleben statt sie nur zu sehen. Es ist besonders stark, wenn Nähe, Interaktion, Trial, Leads oder reale Rückmeldungen wichtig sind – zum Beispiel bei Produkteinführungen, Messe-Aktivierungen oder B2B-Events.
  • m

  • Markenaktivierung macht eure Marke spürbar – live, am POS und digital verlängert. Relevant wird sie vor allem dann, wenn aus Aufmerksamkeit echte Reaktion und Interaktion werden soll: ausprobieren, erinnern, kaufen, empfehlen oder weitererzählen.
  • Merchandising umfasst die praktische Umsetzung am POS – also Regalpflege, Produktpräsentation, Verfügbarkeit und sichtbare Ordnung am richtigen Ort. Klingt unspektakulär, macht aber oft den Unterschied zwischen gelistet und verkauft.
  • Ein Merchandising-Roll-out bringt definierte POS-Maßnahmen in eine größere Fläche – mit klaren Vorgaben, Marktbesuchen, Fotodokumentation und Qualitätskontrolle. Ziel ist ein sauber wiederholbares Ergebnis über viele Standorte hinweg.
  • Ein guter Messeauftritt verdichtet Aufmerksamkeit, Gespräche und Leads in sehr kurzer Zeit. Wirklich wertvoll wird er aber erst, wenn Stand-Story, Qualifizierung und Follow-up zusammen gedacht werden.
  • Mystery Shopping prüft verdeckt, wie Beratung, Verfügbarkeit, Markenauftritt oder Umsetzung im Markt tatsächlich aussehen. Das ist stark, wenn ihr nicht Vermutungen managen wollt, sondern echte Qualitätslücken sehen und schließen wollt.
  • n

  • Nettoreichweite zeigt, wie viele Personen erreicht wurden. Frequenz beschreibt, wie oft dieselbe Person die Maßnahme gesehen oder erlebt hat. Beides zusammen ist wichtig, wenn Reichweite nicht nur groß, sondern auch sinnvoll dosiert sein soll.
  • o

  • OSA beschreibt, ob Ware im Regal tatsächlich verfügbar ist. Für Handel, Fieldforce und POS-Offensiven ist das eine harte Basis-Kennzahl – denn nicht verfügbare Ware verkauft sich auch mit bestem Setup nicht.
  • OTIF bedeutet, dass Ware, Material oder Leistung pünktlich und vollständig ankommt oder umgesetzt wird. Gerade bei Roll-outs, Roadshows und Multi-City-Setups ist das eine der unsichtbaren Kennzahlen, die über Ruhe oder Chaos entscheiden. In der Zusammenarbeit durch die Agentur an den Kunden ist es unabdingbar für die Kundenzufriedenheit.
  • p

  • Ein Planogramm legt fest, wie Produkte im Regal angeordnet werden sollen – also Position, Anzahl, Nachbarschaft und Sichtbarkeit. Es ist die Basis dafür, Regalqualität überhaupt sauber prüfen zu können.
  • Der Point of Sale ist der Ort, an dem Kaufentscheidungen konkret werden – im Handel genauso wie in anderen Verkaufssituationen. Hier zählen Sichtbarkeit, Orientierung, Verfügbarkeit und oft auch Beratung in einer Dichte, die ihr online so nicht bekommt.
  • Pop-up-Stores und Shop-in-Shop-Formate sind temporäre Verkaufsflächen mit Erlebnis- und Testcharakter. Sie sind stark für Launches, Saison-Peaks, neue Märkte oder Formate, die sichtbar ausprobiert werden sollen.
  • Ein POS-Audit prüft systematisch, wie Produkte, Materialien und Platzierungen im Markt tatsächlich umgesetzt sind. So werden Lücken sichtbar, bevor sie Umsatz kosten oder ein Roll-out ausfranst.
  • POS Fieldforce sind geschulte Teams im Handel, die Sichtbarkeit, Platzierung, Beratung und Umsetzung am POS aktiv verbessern. Besonders stark ist das bei Roll-outs, Neueinführungen, Saisonspitzen und überall dort, wo Fläche, Frequenz und Qualität gleichzeitig skaliert werden müssen.
  • POSM sind Materialien direkt am Verkaufsort – zum Beispiel Aufsteller, Wobbler, Stopper oder kleine Displays. Gut gemacht unterstützen sie Sichtbarkeit, Orientierung und Kaufimpuls direkt in der Entscheidungssituation.
  • Ein Probierkontakt oder Trial entsteht, wenn Menschen ein Produkt direkt testen können. Im FMCG- und Aktivierungsumfeld ist das oft der stärkste Hebel, um Hemmschwellen zu senken und Erstkauf wahrscheinlicher zu machen.
  • Die Promo-Mechanik ist der konkrete Hebel, der Menschen zur Handlung bringt – zum Beispiel Probierkontakt, Gutschein, Bundle, Cashback oder Gewinnchance. Sie muss zur Zielgruppe und zum Produkt passen, sonst verpufft auch ein gutes Setup.
  • Promotions sind zeitlich begrenzte Maßnahmen, die Kaufentscheidungen beschleunigen oder den Erstkontakt mit dem Produkt leichter machen. Typisch sind Sampling, Bundles, Gewinnspiele oder Couponing – immer mit klarem Ziel statt Aktionismus.
  • PoP sind Belege dafür, dass eine Leistung wie vereinbart erbracht wurde – zum Beispiel über Fotos, Reports, Scans oder Marktbelege. Für Roll-outs und flächige Umsetzungen ist das oft die Brücke zwischen Bauchgefühl und belastbarer Abnahme.
  • q

  • QR-Codes machen den Sprung vom physischen Touchpoint in eine digitale Strecke leicht. UTM-Tags helfen dabei, Quelle, Platzierung oder Mechanik sauber zu messen – zum Beispiel für Leads, Registrierungen oder Content-Abrufe.
  • r

  • Eine Roadshow bringt Marke, Produkt oder Demo über mehrere Städte oder Standorte direkt zur Zielgruppe. Stark ist das immer dann, wenn regionale Nähe, mobile Sichtbarkeit und wiederholbare Mechanik wichtiger sind als ein einzelner Großauftritt.
  • ROI, ROMI und ROAS beschreiben verschiedene Arten, Wirtschaftlichkeit zu bewerten – einmal auf Gesamtbudget (Return on Investment), einmal auf Marketingbudget (Return on Marketing Investment) und einmal auf Werbeumsatz (Return on Advertising Spend). Wichtig ist weniger die Abkürzung als die Frage, welche Logik zum Projekt wirklich passt.
  • Ein Roll-out ist die geplante Ausweitung einer Maßnahme über viele Märkte, Städte oder Standorte hinweg. Entscheidend sind Wiederholbarkeit, Timing, Materialfluss und Qualität in der Fläche.
  • s

  • Sales Promotion umfasst verkaufsfördernde Maßnahmen mit klarem Handlungsimpuls – zum Beispiel Sampling, Bundles, Coupons oder Aktionsflächen. Ziel ist, Nachfrage schneller in Kauf oder Trial zu übersetzen.
  • Sampling verteilt Produktproben so, dass Menschen das Produkt direkt erleben statt nur darüber zu lesen. Besonders stark ist das bei Launches, Geschmacksfragen, erklärungsbedürftigen Produkten oder überall dort, wo Hemmschwellen sinken müssen.
  • Shopper Marketing richtet Maßnahmen auf den konkreten Kaufmoment und das Verhalten am Regal, im Markt oder entlang der Shopper Journey aus. Es verbindet Marke, Kategorie, Platzierung und Kaufimpuls.
  • Sponsoring-Aktivierung sorgt dafür, dass aus einer bloßen Präsenz echte Markenwirkung wird. Das passiert nicht durch ein Logo allein, sondern durch Erlebnis, Interaktion, Sichtbarkeit und sinnvolle Mechanik rund um das Sponsoring.
  • Standortanalyse prüft, ob ein Ort in Bezug auf Frequenz, Zielgruppe, Rechte, Ablauf und Umfeld wirklich zur Maßnahme passt. Sie schützt davor, auf dem Papier gute Ideen an realen Bedingungen scheitern zu lassen.
  • Storyboarding zeigt Szenen, Übergänge oder Formate vorab in einer klaren Bilderfolge. Das hilft vor allem dann, wenn Teams, Produktion oder Content schon vor dem Einsatz ein gemeinsames Zielbild brauchen.
  • Ein Styleguide oder Tone-of-Voice-Regelwerk sorgt dafür, dass Marke, Sprache und Haltung über Seiten, Cases, FAQs oder Kampagnen hinweg konsistent bleiben. Das ist nicht Kosmetik, sondern Wiedererkennbarkeit in Textform.
  • t

  • Ein Touchpoint ist jeder Berührungspunkt zwischen Marke und Mensch – zum Beispiel Regal, Event, Sampling-Team, Landingpage oder Social Clip. Gute Kampagnen wählen nicht möglichst viele Touchpoints, sondern die richtigen.
  • u

  • UGC sind Inhalte, die Nutzer:innen selbst erstellen und teilen – zum Beispiel Fotos, Stories, Rezensionen oder kurze Clips. Für Aktivierungen ist das stark, weil echte Beteiligung oft glaubwürdiger wirkt als perfekte Eigenwerbung.
  • USP beschreibt, was ein Angebot besonders macht (Unique Selling Proposition). RTB ist der glaubwürdige Grund, warum man diese Aussage ernst nehmen soll (Reason to believe). Beides gehört zusammen – sonst bleibt die Botschaft entweder austauschbar oder unglaubwürdig.
  • v

  • Verweildauer beschreibt, wie lange Menschen an einem Setup, einer Fläche oder einem Inhalt bleiben. Das ist vor allem bei Experience-Setups, Messen und Activations ein wichtiger Qualitätsindikator.
  • Visual Merchandising macht Produkte so sichtbar, verständlich und attraktiv, dass sie schneller wahrgenommen und eher gekauft werden. Das reicht vom Schaufenster bis zum Regal und lebt von klarer Führung statt bloßem Dekor.
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  • Eine Zweitplatzierung ist ein zusätzlicher Produktaufbau außerhalb des Stammregals – zum Beispiel auf einer Aktionsfläche, einem Gondelkopf oder an der Kasse. Sie ist stark, weil sie Sichtbarkeit und Kaufimpuls genau dort erhöht, wo Routine eigentlich schon fertig wäre.