Promotions | Recruiting Activation | Guerilla Marketing
Für CAPCO sollte Recruiting dort sichtbar werden, wo die Zielgruppe im Arbeitsalltag unterwegs ist: an Business Standorten, auf Pendelwegen und in Momenten, in denen ein ungewöhnlicher Auftritt Gesprächsbereitschaft erzeugt. mama kreierte das Motto „Komm an Bord“ und übersetzte es in eine Guerilla Recruiting-Aktivierung mit gebrandeter Yacht, Promotion-Teams, Rubbelkarten-Mechanik, Microsite und dezidierter Tourenplanung. Aus einer Arbeitgeberbotschaft wurde ein sichtbarer Kontaktmoment mit digitalem Anschluss.
Der Rahmen
Für CAPCO, die in Europa führende Unternehmensberatung für den Finanzsektor, aktivierten wir das anspruchsvollen Recruiting-Umfeld für Professionals. Klassische Stellenanzeigen reichen dort selten aus, weil Kandidatinnen und Kandidaten viele Angebote vergleichen und Arbeitgebermarken schnell austauschbar werden. Die Aktivierung brauchte deshalb ein Bild, das sofort verstanden wird, seriös für ein B2B Umfeld bleibt und trotzdem aus dem Alltag herausragt. Frankfurt, Eschborn und Düsseldorf boten dafür relevante Business-Umfelder mit starker Nähe zur Zielgruppe. Gleichzeitig waren Genehmigungen, Fahrwege, Halteflächen, Team-Ablauf und digitale Weiterführung entscheidend, damit aus dem Auftritt eine belastbare Recruiting-Maßnahme wurde. Die Zielgruppe sollte den Kontakt als passenden Karriereimpuls in ihrem beruflichen Umfeld erleben. Deshalb musste die Aktivierung sowohl sichtbar als auch kontrolliert wirken: groß genug für Aufmerksamkeit, präzise genug für ein Beratungsunternehmen und anschlussfähig genug für eine spätere Online Aktion.
Worum es ging
Unsere Aufgabe war es, aus dem Recruiting-Ziel eine aktivierende Mechanik zu entwickeln, die Aufmerksamkeit, Gespräch und Registrierung miteinander verbindet. CAPCO sollte als Arbeitgeber sichtbar auftreten, Gespräche auslösen und einen konkreten Anlass für Austausch bieten. Dafür mussten Leitidee, Mega-Attraktor, Auftritt des Teams, Give aways, Rubbelkarte, Code Mechanik, Microsite, Logistik und Reporting ineinander greifen. Die Maßnahme musste im Stadtraum funktionieren, ohne ausschließlich wie ein Stunt zu wirken. Gleichzeitig brauchte der Ablauf verlässliche Planung: Route, Timing, Begleitfahrzeug, Haltezonen, Warehousing, Materialfluss, Team-Koordination und dokumentierbare Ergebnisse. Für die Teams vor Ort bedeutete das eine klare Gesprächsführung: kurz den Mechanismus verständlich machen und Interessierte ohne Bruch in den digitalen nächsten Schritt führen – und dabei mächtig Eindruck hinterlassen.
Die Idee dahinter
„Komm an Bord“ war der einfache Gedanke hinter der Aktivierung. Das Versprechen wurde räumlich übersetzt. Eine gebrandete Yacht brachte die Karrierebotschaft sichtbar in den Stadtraum. Promoterinnen und Promoter im passenden Look öffneten sympathisch das Gespräch. Rubbelkarten mit individuellen Codes und gekühlte gebrandete Getränkedosen schafften Begehrlichkeit und Involvement. Die Microsite führte Interessierte danach weiter. So entstand ein Weg vom ersten Blick über die persönliche Ansprache bis zur digitalen Registrierung. Der Gedanke passte zur Marke, weil Beratung, Karriereentscheidung und gemeinsames Arbeiten bildlich über das „An Bord kommen“ erzählt werden konnten. Dadurch blieb die Botschaft einfach und trotzdem anschlussfähig für Employer Branding.
Wie die Aktivierung am Touchpoint funktioniert hat
Das zentrale Element war eine 21 Meter lange Yacht mit 4,20 Meter Höhe und 3,30 Meter Breite. Diese Dimension sorgte für Sichtbarkeit und machte die Umsetzung zugleich anspruchsvoll. Die Yacht musste als Schwertransport geplant, über genehmigte Wege bewegt und an geeigneten Stellen platziert werden. Vor Ort arbeiteten die Teams mit persönlicher Ansprache, Rubbelkarten, individuellen Codes und Getränkedosen als Icebreaker. Die Codes führten auf eine Microsite mit Gewinnmechanik und Karriereinformationen. Die Touchpoints lagen an Orten, an denen die definierte Zielgruppe in hoher Dichte erreichbar war. Dadurch verband die Aktivierung Ambient, Promotion-Gespräch und digitale Verlängerung. Wichtig war die optimal Passung der Standorte. Die Yacht erzeugte Aufmerksamkeit, die Mechanik machte daraus einen überprüfbaren Recruiting-Kontakt. Die Stationen mussten so geplant sein, dass die Yacht gesehen wurde und erreichbar war. Deshalb wurden Haltepunkte, Team-Platzierungen, Ausgabewege und digitale Weiterleitung gemeinsam gedacht. Jede Rubbelkarte bekam eine Funktion im Ablauf: Sie war Gesprächsanlass, Erinnerungsträger und „heimliche“ Brücke zur Microsite, wenn man öffentlich kein Interesse bekunden wollte.
So hat mama die Aktivierung umgesetzt
mama steuerte die Aktivierung von der Idee bis zur operativen Ausführung. Dazu gehörten Touchpoint-Analyse, Routenplanung, Genehmigungsabstimmung, Halteverbotszonen, Aktivierungsmechanismen, Warehousing, Promotion-Equipment, Microsite Konzeption, Team-Casting/-Buchung, Briefing, Kalkulation, Qualitätssicherung, Trouble Shooting, Reporting und Fotodokumentation. Besonders relevant war die Schnittstelle zwischen Kreation und Machbarkeit. Eine Yacht im Wettbewerbsumfeld funktioniert nur, wenn Routing für Schwertransport, Zeitfenster, Personal, Material und digitale Strecke präzise ineinandergreifen. Die Umsetzung verlangte damit mehr als ein auffälliges Motiv. Sie verlangte Projektführung, die ein überdimensionales Objekt in einen steuerbaren Recruitingablauf übersetzt. Zusätzlich musste die Dokumentation so angelegt werden, dass Verteilung, Registrierung, Motive, Tourverlauf und Learnings später sauber nachvollzogen werden konnten. Vor allem die Vorbereitung der Teams war relevant, weil das Format erklärungsbedürftig war. Die Promoterinnen und Promoter mussten CAPCO, die Karrierebotschaft, Gewinnmechanik, Code-Nutzung und Gesprächsinhalte und -mechaniken sicher beherrschen. So konnte die auffällige Inszenierung in einen seriösen Recruiting-Kontakt übersetzt werden.
Auf einen Blick: Format, Einsatz, Ergebnis
Format
Guerilla Recruiting mit mobiler Yacht Inszenierung.
Einsatz
4 Einsatztage, 20 Manntage, Promoter:innen, Roadie Support, Rubbelkarten, Microsite, Give aways, Logistik und Genehmigungsplanung.
Ergebnis
5.330 verteilte Rubbelkarten und mehr als 100 registrierte Personen auf der Microsite.
Was den Unterschied gemacht hat
Die Yacht war 21 Meter lang und musste als Schwertransport mit genehmigten Fahrwegen, Begleitfahrzeug und vorab organisierten Halteflächen geplant werden. Genau solche Details entscheiden, ob eine spektakulärer Stunt mit Guerilla-Aktivierung im echten Stadtraum zuverlässig funktioniert.
Ergebnis und Wirkung
Das Ergebnis war eine Recruiting-Aktivierung mit hoher visueller Präsenz und klarer digitaler Weiterführung. 5.330 verteilte Rubbelkarten in einer sehr spitzen Zielgruppe belegen Distribution und Interesse. Mehr als 100 Registrierungen auf der Microsite belegen eine Anschlussreaktion. Die belastbare Leistung liegt in der Verbindung aus überdimensionalem Attraktor (Yacht), Genehmigungsverfahren, persönlicher Ansprache und digitaler Verlängerung. Der Case ist damit deutlich stärker als ein reines Fotomotiv für Werbezwecke und PR. Er erklärt, wie Aufmerksamkeit im Stadtraum in einen nachvollziehbaren Recruiting-Mechanismus geführt werden kann. Verteilzahlen, Registrierungen, Logistik, Genehmigungen und Tourplanung bilden zusammen die Kombination für das erfolgreiche B2B Recruiting, in dem Sichtbarkeit und Handlung zusammengeführt wurden.
Aktivierung in Bildern
Was diesen Case stark macht
Recruiting-Activation braucht einen Anlass, der zur Arbeitgebermarke passt, und eine Mechanik, die nach dem ersten Kontakt weiterführt. Das CAPCO Projekt zeigt, wie ein Arbeitgeber aus einer abstrakten Karrierebotschaft ein konkretes Erlebnis macht und damit die Begehrlichkeiten der Zielgruppe triggert. Für ähnliche Aufgaben sind drei Punkte zentral: Zielgruppenlogik, visuelle Übersetzung und operative Kontrolle. Je größer das inszenierte Objekt, desto früher müssen Machbarkeit, Route, Parkflächen, Begleitung, Personal und Zeitfenster geprüft werden. Erst dann wird aus einer mutigen Idee eine umsetzbare Aktivierung. Gute Guerilla-Recruiting muss außerdem die Schwelle niedrig halten. Je klarer der nächste Schritt nach dem Gespräch ist, desto eher wird aus Aufmerksamkeit eine nachvollziehbare Reaktion.
Passende Leistungen und Cases
Passende Einstiegspunkte sind Events für mobile Inszenierungen, Promotions für persönliche Ansprache, Kreation für Leitidee und Mechanik, Qualität für Ablaufkontrolle und POS Fieldforce für Team Setups. Der Case eignet sich als Referenz, wenn Recruiting oder Employer Branding mehr Sichtbarkeit, mehr Gesprächsanlässe und eine klare digitale Weiterführung brauchen. Besonders anschlussfähig ist er für Arbeitgebermarken, die im realen Umfeld der Zielgruppe stattfinden wollen.






