Glossar
In unserem Glossar findet ihr die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen übersichtlich erklärt – kompakt, verständlich und auf einen Blick.
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- A/B-TestZwei Varianten (z. B. zwei Überschriften) werden parallel getestet, um zu sehen, welche besser funktioniert.
- Abverkauf (Sell-out)Wie viel tatsächlich an Endkund:innen verkauft wurde.
- AkkreditierungVorab-Registrierung von Gästen/Teams für einen geregelten Einlass.
- Ambient MarketingMarkenaktion im öffentlichen Raum, die ungewöhnlich auffällt.
- Ankerfläche (Endcap/Gondelkopf)Besonders sichtbare Regalstelle am Gangende in Geschäften.
- Art Direction (AD)Visuelle Leitung: sorgt für ein einheitliches Aussehen von Layouts, Bildern und Videos.
- AttributionZuschreibung: Welche Maßnahme hat welchen Anteil am Erfolg.
- Auf-/Abbau (Load-in/Load-out)Material aufbauen vor Beginn und wieder abbauen nach Schluss.
- AwarenessBekanntheit: Wie viele Menschen die Marke oder Aktion wahrnehmen.
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- BacklineInstrumente und Bühnen-Equipment, das eine Band oder Speaker benötigt.
- Backstage / Back of House (BOH)Bereiche nur fürs Team: Lager, Technik, Crew.
- BaselineStartwert vor einer Maßnahme, mit dem später verglichen wird.
- Below-the-Line (BTL)Aktionen außerhalb von klassischen Massenmedien, z. B. Promotions und Events.
- BenchmarkVergleichswert, an dem sich Leistung misst.
- Big IdeaDie zentrale, einfache Leitidee hinter einer Kampagne.
- Bill of Materials (BOM)Vollständige Material- und Stückliste für Produktion/Logistik.
- Brand AmbassadorsKurzdefinition: Geschulte Markenbotschafter repräsentieren deine Marke glaubwürdig – on-site & im Handel. Wann einsetzen? Beratung, Demos, erklärungsbedürftige Produkte. So gehst du vor: Profil/Briefing → Training → Coaching am Feld → Feedback-Schleifen. KPIs: Beratungsgespräche, Demo-Conversion, NPS vor Ort. Verwandte Themen: POS Fieldforce.
- Brandbook / Brand GuidelinesHandbuch mit Regeln zu Logo, Farben, Schriften und Tonalität.
- BriefingAufgabenbeschreibung mit Zielen, Zielgruppe, Budget und Zeitplan.
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- Call SheetTagesplan für das Team: Wer, wann, wo, was.
- Call-to-Action (CTA)Klare Aufforderung, etwas zu tun (testen, anmelden, kaufen).
- Case / Case StudyProjektbeispiel mit Ziel, Umsetzung und Ergebnis.
- Change-Kommunikation (B2B)Kurzdefinition: Kommunikation, die Veränderung erklärt und mitnimmt – intern wie extern. Wann einsetzen? M&A, Rebranding, Produkt-Pivot, Organisationswechsel. So gehst du vor: Stakeholder-Map → Story/Landkarte → Formate & Taktung → Feedback & Anpassung. KPIs: Reichweite intern, Verständniswerte, Adoptions-Grad. Verwandte Themen: Case: Change.
- Chemistry MeetingKennenlern-Termin, um zu prüfen, ob die Zusammenarbeit passt.
- ClaimKurzsatz/Slogan, der die Marke oder Kampagne auf den Punkt bringt.
- Close/End of Business (COB/EOB)Frist bis Geschäftsschluss (meist 17/18 Uhr).
- ComplianceRegeln und Gesetze einhalten (z. B. Datenschutz, Jugendschutz).
- Consent (Opt-in)Zustimmung zur Nutzung von Daten oder zur Kontaktaufnahme.
- Content CaptureGezieltes Foto/Video-Aufnehmen bei Aktionen für Recaps und Social Media.
- Content-Verlängerung (Casefilm & Social)Kurzdefinition: Aus Live-Erlebnissen Content machen, der Reichweite und Proof liefert. Wann einsetzen? Bei jeder Aktivierung – für Vertrieb, LinkedIn, PR. So gehst du vor: Content-Plan vorab → On-Site-Capture → schneller Schnitt → On-Demand/Recap. KPIs: Views, Engagement, Earned Reach, Leads aus Content. Verwandte Themen: Case-Bereich, Kreation.
- Control GroupVergleichsgruppe, die die Maßnahme nicht sieht, um den Effekt zu messen.
- Conversion-Rate (CR)Anteil der Personen, die die gewünschte Aktion wirklich ausführen.
- Corporate Design (CD) / Corporate Identity (CI)Erscheinungsbild und Identität eines Unternehmens.
- CPC/CPA/CPL/CPMKosten pro Klick / pro Aktion / pro Lead / pro 1.000 Sichtkontakte.
- Crew CallZeitpunkt, zu dem das Team vor Ort sein muss.
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- DeadlineVerbindliche Abgabefrist.
- DebriefRückfragen oder Klärungspunkte nach dem Briefing.
- DeckPräsentation/Unterlagen als Folienpaket.
- DeliverablesKonkrete Ergebnisse, die geliefert werden müssen (z. B. Video, Layout).
- Display (POS-Material)Zusätzlicher Aufsteller/Platzierung im Handel, der Produkte auffällig präsentiert.
- (D)OOHAußenwerbung (Out-of-Home), digital oder statisch, z. B. City-Screens oder Plakate
- DSGVOEuropäische Datenschutz-Regeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten.
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- Earned MediaBerichte, Posts oder Empfehlungen, die ohne Bezahlung entstehen.
- Employer Branding & Recruiting-EventsKurzdefinition: Live- und City-Aktionen, die Kandidaten aktivieren – aufmerksamkeitsstark und messbar. Wann einsetzen? Enger Arbeitsmarkt, Spezial-Profile. So gehst du vor: Zielgruppe & Orte → kreative Hook → Lead-Strecke → Speed-Interviews/Follow-up. KPIs: Leads, Qualifikations-Quote, Cost-per-Hire. Verwandte Themen: Kreation, Recruiting-Case.
- Ende des Tages/Woche/Monats (EOD/EOW/EOM)Fristen für Tages-, Wochen- oder Monatsaufgaben.
- EngagementWie stark Menschen mit Inhalten oder Aktionen interagieren (Teilnahme, Klick, Kommentar).
- Equipment-PlanListe, was an Technik und Ausstattung benötigt wird.
- Eventformate (B2B & B2C)Kurzdefinition: Von Firmen-Events und Messen bis Festivals und Pop-ups – die Wahl folgt Ziel & Zielgruppe. Wann einsetzen? Lead-Gewinnung, Produktdemo, Community-Aufbau. So gehst du vor: Format fit mit Zielen → Location/Partner → Ablauf/Technik → Follow-up-Strecke. KPIs: Anmeldungen vs. Teilnehmer, Leads/Termine, Zufriedenheit, Pipeline-Impact. Verwandte Themen: Events, Case-Bereich.
- EventlogistikMaterial, Lager, Transport, Aufbau, Abbau und Rücklauf steuern.
- Eventlogistik & MaterialsteuerungKurzdefinition: Material, Lager, Transport, Set-up – der unsichtbare Erfolgsfaktor. Wann einsetzen? Roadshows, Multi-City-Kampagnen, großflächige POS-Roll-outs. So gehst du vor: Packlisten & Seriennummern → Routen & Puffer → Vor-Ort-Checks → Rücklauf & Wartung. KPIs: OTIF-Quote, Aufbauzeiten, Schadensquote, Material-Turnover. Verwandte Themen: Events, POS Fieldforce.
- EventregieDer genaue Ablauf vor Ort, inklusive Ein- und Ausgängen und Übergaben.
- Experience DesignDas Erlebnis für Besucher:innen vom ersten bis zum letzten Schritt planen.
- Experiential MarketingKurzdefinition: Erlebnisse, die Emotion + Interaktion verbinden – vom Hands-on bis zur Sensorik. Wann einsetzen? Markenliebe stärken, Social-Sharing anstoßen, Premium-Inszenierung. So gehst du vor: Leitidee → Erlebnisstationen → Crew/Regie → Content-Capture (Foto/Video). KPIs: Interaktionen, Verweildauer, UGC/Posts, Leads. Verwandte Themen: Events, Kreation.
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- FacingSichtbare Produktfronten im Regal; mehr Fronten = mehr Sichtbarkeit.
- Field MarketingMaßnahmen direkt „im Feld“, z. B. im Laden oder auf der Straße, mit direktem Kontakt.
- FokusgruppeKleine Testgruppe, die ehrliches Feedback gibt.
- Front of House (FOH)Publikumsbereich und sichtbare Technik (z. B. Mischpult vorn).
- Funnel (TOFU/MOFU/BOFU)Weg von erster Aufmerksamkeit bis zum Kauf: oben, Mitte, unten im Trichter.
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- GanttBalken-Zeitplan mit Abhängigkeiten und Meilensteinen.
- GEMALizenzgebühren für öffentliche Musiknutzung in Deutschland.
- Genehmigung (Sondernutzung)Offizielle Erlaubnis, z. B. für Aktionen im öffentlichen Raum.
- Genehmigungen & Sicherheit (Überblick)Kurzdefinition: Öffentliche Flächen, Hygiene, Arbeits-/Brandschutz – vorab sauber planen. Wann einsetzen? Roadshows, Sampling, Groß-Events. So gehst du vor: Standortrechte/Anzeigen → Sicherheits- & Hygienekonzepte → Crew-Briefing → Dokumentation. Hinweis: Rechtliche Vorgaben variieren je Ort – immer lokal prüfen. Verwandte Themen: Events, Promotions.
- Gondelkopf (Endcap)Prominente Regalstelle am Gangende mit hoher Aufmerksamkeit.
- GRP (Gross Rating Point)Medienmaß: wie oft eine Zielgruppe durchschnittlich erreicht wurde.
- Guerilla-MarketingUngewöhnliche, überraschende Aktionen mit hoher Aufmerksamkeit (rechtssicher geplant).
- Guerilla-Marketing (seriös eingesetzt)Kurzdefinition: Unkonventionelle, überraschende Aktionen, die mit kreativer Idee hohe Aufmerksamkeit erzeugen. Wann einsetzen? Wenn Überraschung & Earned Media im Vordergrund stehen – ohne rechtliche Grauzonen. So gehst du vor: Klarer Nutzen/Message → Recht & Genehmigungen im Blick → Sicherheits-/Markenleitplanken. KPIs: Reichweite, Earned Mentions, Leads. Verwandte Themen: Kreation, Recruiting-Case.
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- HausrechtBetreiber darf Regeln festlegen (Zutritt, Verhalten).
- HookDer einfache Aufhänger, der sofort Interesse weckt.
- Hybrid-EventVeranstaltung vor Ort plus Online-Teilnahme (z. B. Livestream).
- Hybride & digitale EventsKurzdefinition: Vor-Ort-Erlebnis plus digitale Reichweite – Streams, Interaktion, Mediathek. Wann einsetzen? Wenn Zielgruppen verteilt sind oder Inhalte länger wirken sollen. So gehst du vor: Content für Bühne und Stream planen → Interaktivität (Q&A, Polls) → On-Demand. KPIs: Live-Views, Watchtime, Engagement, On-Demand-Abrufe. Verwandte Themen: Events, Kreation.
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- Impact / LiftDer zusätzliche Effekt der Maßnahme im Vergleich zum Ausgangswert.
- InsightKern-Erkenntnis über Zielgruppe oder Markt, die die Idee leitet.
- Installations-/FloorplanPlan, wo was aufgebaut wird und wie Wege laufen.
- Interne LinksVerweise innerhalb der Website, die Themen sinnvoll verbinden.
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- Journey (Kundenreise)Alle Schritte vom ersten Kontakt bis zur Nutzung/Treue.
- JuSchGJugendschutzgesetz: z. B. Altersgrenzen für Alkohol-Proben.
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- Key Visual (KV)Leitmotiv/Schlüsselbild, das eine Kampagne prägt.
- Kick-offStartmeeting: Ziele, Team, Aufgaben, Fahrplan.
- KittingSets packen: Material vorsortieren und versandfertig machen.
- KPI (Kennzahl)Messgröße, die den Erfolg zeigt (z. B. Leads, Verkäufe).
- KPI & ROI im Live-MarketingKurzdefinition: Von Kontakt zu Conversion – nur messbar ist skalierbar. Wann einsetzen? Vor jedem Projekt (Zielhierarchie, Baseline, Attributionslogik). So gehst du vor: KPI-Set pro Ziel (Awareness/Trial/Lead/Sales) → Datenerfassung (Scan, QR, POS-Daten) → Review & Learnings. KPIs: siehe Zielcluster; immer Baseline & Zeitraum definieren. Verwandte Themen: Events, Promotions, KPI
- KreationIdee, Text, Design und Umsetzung von Werbemitteln.
- Kreation (Idee & Leitmotiv)Kurzdefinition: Die Leitidee hält alle Maßnahmen zusammen – sie macht Botschaften klar und wiedererkennbar. Wann einsetzen? Immer – Strategie → Leitidee → Ausgestaltung (Key Visuals, Claims, Assets). So gehst du vor: Insights → Leitidee testen → Adaption über Kanäle → konsistente Produktion. KPIs: Recall, Likeability, Engagement-Rate, Response. Verwandte Themen: Kreation, Leistungsportfolio.
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- Landingpage/MicrositeFokussierte Seite mit klarem Ziel (z. B. Anmelden, Anfragen).
- LeadInteressent:in mit Kontaktdaten und erkennbarem Interesse.
- Lead NurturingLeads mit passenden Inhalten Schritt für Schritt weiterentwickeln.
- Leasing-AußendienstZeitweise externes Vertriebsteam, das exklusiv für die Marke arbeitet.
- Leasing-Außendienst (temporäre Sales-Teams)Kurzdefinition: Zeitlich befristete Außendienst-Teams, die exklusiv für dich Vertrieb/PoS-Aufgaben übernehmen. Wann einsetzen? Distribution ausbauen, Listungen, Markteinführung, Lücken überbrücken. So gehst du vor: Gebietsplanung → Zielmärkte/Visits → Schulung → CRM-Dokumentation → Review. KPIs: Listungen, Platzierungen, Orders, Kosten je Visit. Verwandte Themen: POS Fieldforce, Case: BE-KIND.
- Live-Marketing (Live-Kommunikation)Kurzdefinition: Live-Marketing bündelt Maßnahmen, bei denen Menschen deine Marke persönlich erleben – mit Interaktion statt Einbahnstraßen-Werbung. Wann einsetzen? Wenn du Nähe, Vertrauen und erlebnisstarke Touchpoints brauchst – z. B. Produkteinführungen, B2B-Kundentage, Messe-Aktivierungen. So gehst du vor: Ziele und Zielgruppe schärfen → Erlebnis-/Interaktionsformat wählen → Inhalte & Dramaturgie planen → Team/Location/Logistik sichern → Erfolg messen. Relevante KPIs: qualifizierte Kontakte, Leads/Termine, Demo-Teilnahmen, Event-Feedback, Folgeverkäufe. Verwandte Themen: Events, Promotions, Kreation.
- Live-Marketing / Live-KommunikationMarke live erlebbar machen, z. B. durch Events und Promotions.
- Logistik-SlotFestes Zeitfenster für Anlieferung oder Abholung.
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- MakegoodErsatzleistung, wenn etwas nicht wie vereinbart geliefert wurde.
- Markenaktivierung (Brand Activation)Kurzdefinition: Aktionen, die deine Marke spürbar machen – vom Live-Erlebnis bis zur vernetzten Kampagne. Wann einsetzen? Bei Launches, Repositionierungen, saisonalen Peaks. So gehst du vor: Leitidee entwickeln → Kanäle verzahnen (Live, Social, POS) → klare Call-to-Actions → Auswertung & Learnings. KPIs: Reichweite vor Ort/online, Interaktionen, Probierkontakte, Abverkauf, Sentiment. Verwandte Themen: Promotions, POS Fieldforce, Case-Bereich.
- Master Service Agreement (MSA)Rahmenvertrag; Details kommen in einzelne Aufträge.
- Merchandising (am POS)Regalpflege und Produktpräsentation im Laden.
- Messeauftritt & Lead-ManagementKurzdefinition: Messe = verdichtete Kontakte; Erfolg steht und fällt mit Lead-Prozess & Nachbereitung. Wann einsetzen? Produktneuheiten, Markteintritt, Key-Accounts. So gehst du vor: Pre-Marketing/Termine → Stand-Story & Demos → Scan/Qualifizierung → abgestimmtes Follow-up. KPIs: qualifizierte Leads, Termin-Quote, Deal-Rate, Kosten je Lead. Verwandte Themen: Events, Kreation.
- Milestone (Meilenstein)Wichtiger Zwischenschritt mit Abnahme.
- MoodboardBild-Sammlung, die Stil und Stimmung zeigt.
- MQL / SQLVorqualifizierter Marketing-Lead / vom Vertrieb akzeptierter, heißer Lead.
- Multichannel / OmnichannelMehrere Kanäle nutzen; bei „Omni“ möglichst nahtlos verbunden.
- Mystery Shopping (am POS)Kurzdefinition: Verdeckte Tests der Umsetzung – Beratung, Verfügbarkeit, Markenauftritt. Wann einsetzen? Qualitätskontrolle, Trainingsbedarf, Händler-Incentives. So gehst du vor: Kriterienkatalog → Testtouren → Scoring & Coaching. KPIs: Compliance-Score, Beratungsqualität, OOS-Quote. Verwandte Themen: POS Fieldforce.
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- NDA (Geheimhaltungsvereinbarung)Vertrauliche Infos bleiben geschützt.
- Nettoreichweite / FrequenzWie viele Personen erreicht wurden / wie oft dieselbe Person erreicht wurde.
- NPS (Net Promoter Score)Weiterempfehlungs-Wert von −100 bis +100.
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- On-Shelf-Availability (OSA)Ware ist im Regal verfügbar.
- On Time In Full (OTIF)Pünktlich und vollständig geliefert bzw. umgesetzt.
- OPEX / Out-of-Pocket (OOP)Laufende Betriebskosten / direkt zahlbare Kosten.
- Out-of-Stock (OOS)Ware ist ausverkauft, steht nicht im Regal.
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- PacklisteVollständige Liste aller Teile, die mit müssen.
- Permission MarketingKontaktaufnahme nur mit klarer Zustimmung.
- Permission MarketingKontaktaufnahme nur mit klarer Zustimmung.
- PitchWettbewerb um einen Auftrag mit Konzept/Präsentation.
- PlanogrammPlan, wie Produkte im Regal angeordnet werden.
- Point of Sale (POS)Kurzdefinition: Ort der Kaufentscheidung – hier zählen Sichtbarkeit, Orientierung und Beratung. Wann einsetzen? Immer, wenn Verfügbarkeit + Präsentation + Ansprache zusammenspielen sollen. So gehst du vor: Platzierung/Zweitplatzierung planen → Visual Merchandising → Aktionsflächen & Personal einsetzen → Marktfacts sammeln (Insights). KPIs: Facing/Distribution, Share of Shelf, Secondary Displays, Abverkauf je Markt. Verwandte Themen: POS Fieldforce, Visual Merchandising.
- Point of Sale (POS)Ort der Kaufentscheidung, z. B. Supermarkt oder Shop.
- Pop-up-StoreZeitlich befristeter Laden mit besonderem Erlebnis.
- Pop-up-Store & Shop-in-ShopKurzdefinition: Temporäre Verkaufsflächen mit Erlebnisfokus – ideal für Launches & Tests. Wann einsetzen? Saison-Peaks, neue Märkte, D2C-Impulse. So gehst du vor: Standort & Laufwege → Store-Design/IT → Personalplanung → Reporting (Conversion/Basket). KPIs: Frequenz, Conversion, Umsatz/Tag, Wiederkauf-Signale. Verwandte Themen: POS Fieldforce.
- POS FieldforceKurzdefinition: Geschulte Teams im Handel, die Marken sichtbar machen, beraten und Abverkauf treiben – bundesweit skalierbar. Wann einsetzen? Roll-outs, Saisonspitzen, Neueinführungen, Regal-/PoS-Offensiven. So gehst du vor: Gebiet & Besuchsfrequenz planen → Briefing/Schulung → Touren & Reports → Foto-/Regal-KPIs tracken. KPIs: besuchte Märkte, Platzierungsqualität, Zweitplatzierungen, Abverkauf. Verwandte Themen: POS Cases, Promotions.
- POSM (POS-Material)Verkaufshilfen am Regal: Aufsteller, Wobbler, Stopper.
- Post-Event-Follow-upNachbearbeitung: Dankesmail, Inhalte teilen, Leads nachfassen.
- Promo-MechanikKonkreter Kaufanreiz: Proben, Gutscheine, Bundles, Cashback.
- Promoter:in / SupervisorVor Ort umsetzen / das Team leiten.
- Promotions (Verkaufsförderung)Kurzdefinition: Zeitlich begrenzte Anreize und Aktionen, die Kaufentscheidungen beschleunigen – z. B. Sampling, Gewinnspiele, Bundles. Wann einsetzen? Abverkauf pushen, Erstkäufer aktivieren, Handelspartner unterstützen. So gehst du vor: Ziel & Mechanik wählen (z. B. Trial, Bundle, Couponing) → Recht/Compliance klären → Personal & Materialien planen → Reporting. KPIs: Abverkaufs-Uplift vs. Basis, eingelöste Coupons, Trial-Quote, Neukäufer-Anteil. Verwandte Themen: Promotions, POS Fieldforce.
- Proof of Performance (PoP)Belege (Fotos/Report), dass die Leistung erbracht wurde.
- ProposalAusarbeitung/Angebot mit Konzept, Umfang, Kosten und Timing.
- Purchase Order (PO)Offizielle Bestellnummer/Freigabe vor Start.
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- QR-Code / UTM-TagsEinfaches Scannen bzw. Zusatz-Parameter in Links, um Herkunft von Traffic zu messen.
- Qualifizierung (von Leads)Prüfen, wie gut ein Kontakt passt und wie groß das Interesse ist.
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- RACIRollen klarmachen: verantwortlich, entscheidend, beratend, informiert.
- RFP / RFQ / RFIAnfrage nach Konzept, nach Preisen oder nach Informationen.
- Rider (Technik/Gastfreundschaft)Liste, was Speaker/Acts technisch und hinter der Bühne benötigen.
- Rigging / TrussAufhängungen/Traversen, um Licht, Ton oder Deko sicher zu montieren.
- RoadshowMarke tourt durch mehrere Städte oder Standorte.
- Roadshow (Marketing)Kurzdefinition: Mobile Markenpräsentation über mehrere Städte/Standorte – nah an der Zielgruppe. Wann einsetzen? Produkterlebnis in der Breite, regionale Aktivierungen, B2B-Demotage. So gehst du vor: Route/Orte → Genehmigungen/Logistik → Team/Mobilbau → Content & Tracking. KPIs: Kontakte/Stopps, Demos/Leads je Stopp, Kosten je Kontakt. Verwandte Themen: Events, Promotions.
- ROI / ROMI / ROASRendite auf Gesamtbudget / auf Marketingbudget / Umsatz je Werbe-Euro.
- Rolling ForecastLaufend aktualisierte Prognose zu Mengen, Kosten oder Absatz.
- Running OrderMinutengenauer Ablaufplan einer Veranstaltung.
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- SamplingProduktproben verteilen, um Hemmschwellen zu senken.
- Sampling (Produktproben)Kurzdefinition: Probierkontakte erzeugen, Hemmschwellen senken – ideal für FMCG. Wann einsetzen? Launches, Geschmacksvarianten, Usage-Change. So gehst du vor: Zielgruppe/Hotspots → Mengenplanung → Hygienekonzept → Rückmeldung erfassen (QR, Kurzsurvey). KPIs: verteilte Proben, Trial-Quote, Folgekauf-Indikatoren. Verwandte Themen: Promotions.
- ScopeWas genau im Leistungsumfang enthalten ist – und was nicht.
- SecuritySchutz von Menschen, Material und Fläche (Einlass, Ordnung, Notfälle).
- Sell-in / Sell-throughVerkauf in den Handel / weiter an Endkund:innen.
- Service Level Agreement (SLA)Vereinbarte Qualitäts- und Zeitwerte für eine Leistung.
- Shelf Talker / Wobbler / StopperKleine Schilder/Anhänger am Regal, die Aufmerksamkeit lenken.
- SondernutzungAmtliche Erlaubnis, öffentliche Flächen zu nutzen.
- Sponsoring-AktivierungKurzdefinition: Vom Logo zur Erlebnis-Aktivierung – Sponsorings werden erst vor Ort „eigen“. Wann einsetzen? Festivals, Sport, Kultur, B2B-Communities. So gehst du vor: Aktivierungsrechte analysieren → Erlebnisse/Promotion planen → Content & Messung. KPIs: Aktivierungskontakte, Markenfit, Earned Reach, Leads. Verwandte Themen: Events, Promotions.
- StageplanPlan der Bühne: Positionen, Zugänge, Sicherheit.
- Statement of Work (SoW)Detaillierte Aufgabenliste und Ergebnisse je Projekt.
- StoryboardingBilderfolge, die Ablauf und Szenen vorab zeigt.
- Styleguide / Tone of Voice —Regeln für Stil und Sprache, damit alles einheitlich klingt.
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- Tagessatz / Pauschale / RetainerVergütung pro Tag, pauschal für ein Paket oder als laufende monatliche Betreuung.
- Teamleiter:in (TL)Führt das Vor-Ort-Team und sichert die Qualität.
- Thekendisplay / Counter UnitKleiner Aufsteller direkt an der Kasse oder am Tresen.
- Ticketing / Check-inEinlass mit Codes, Armbändern oder Scans.
- Timeboxing / SprintFeste Zeitfenster, in denen Ergebnisse erzielt werden.
- TimingplanGesamtzeitplan mit Aufgaben und Abhängigkeiten.
- TTL / ATL / BTLIntegriert über alle Ebenen / klassische Massenmedien / direkte Aktionen vor Ort.
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- User-Generated Content (UGC)Inhalte, die Nutzer:innen selbst erstellen und teilen.
- USP / RTBAlleinstellungsmerkmal / glaubwürdiger Grund, es zu glauben.
- UtilityKonkreter Nutzwert für die Zielgruppe (z. B. Tool, Service, Service-Info).
- UtilityKonkreter Nutzwert für die Zielgruppe (z. B. Tool, Service, Service-Info).
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- VeranstaltungssicherheitRisiken vorbeugen: Notfall-, Evakuierungs- und Personenfluss-Konzepte.
- Versammlungsstätten-Verordnung (VStättVO)Landesregeln für sichere Durchführung von Veranstaltungen.
- Visitor JourneyWeg der Besucher:innen auf dem Event: Anreise, Wegeführung, Highlights, Ausstieg.
- Visual MerchandisingKurzdefinition: Visuelle Warenpräsentation, die Produkte selbsterklärend attraktiv macht – vom Schaufenster bis zum Regal. Wann einsetzen? Neue Sortimente, Relaunches, saisonale Themen, Premium-Inszenierung. So gehst du vor: Leitbild/Planogramme definieren → Key-Visuals/Material → Aufbau & Pflege → Fotodokumentation. KPIs: Stop-Rate, Dwell Time, POS-Abverkauf, Planogramm-Compliance. Verwandte Themen: POS Fieldforce, Kreation.
- Visual MerchandisingProdukte so präsentieren, dass sie schnell verstanden und gern gekauft werden.
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- WarenwirtschaftBestand, Nachschub und Verkäufe im System im Blick behalten.
- Wearables/Outfit (Promotion)Einheitliche Kleidung/Accessoires für Teams, die zur Marke passen.
- Wegweisung/SignageBeschilderung, die führt und Orientierung gibt.
- WorkstreamTeilprojekt mit eigenem Ziel und eigener Leitung.
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- Zielhierarchie / OKROberziel und dazu passende, messbare Teilziele festlegen.
- ZutrittskonzeptRegeln, wer wo hinein darf (Zonen, Badges, Zeiten).
- ZweitplatzierungZusätzlicher Produktaufbau außerhalb des Stammregals für mehr Sichtbarkeit.